Studie: DAX-40-CEOs kommunizieren hauptsächlich als „Markenbotschafter“ im Social Web

Erstmals haben wir gemeinsam mit der Hochschule Macromedia analysiert, wie deutsche Konzernlenker im Social Web agieren. Als Ergebnis haben wir eine Typologie, wie die DAX-40-CEOs im Social Web kommunizieren: Am häufigsten lassen sich die Inhalte dem Typus „Markenbotschafter“ zuordnen (17 CEOs), dahinter folgen die „Kooperativen“ (6 CEOs) und der „Visionär“ (1 CEO). Untersucht wurden dafür die Accounts der DAX-40-CEOs auf den relevanten Plattformen Instagram, Twitter und LinkedIn, wobei eine erweiterte Form der OCEAN-Kommunikationstypen die Grundlage für die Analyse bildete. Erweitert wurde OCEAN dabei mit Merkmalen der gängigsten Führungsstile aus der Wissenschaft.

Von Markenbotschaftern, Visionären und Kooperativen

Die Studie zeigt: Von den 26 CEOs, die über Accounts auf mindestens einer Social-Media-Plattform verfügen und diese auch regelmäßig nutzen, gehören 17 dem Typ „Markenbotschafter“, sechs den „Kooperativen“ und einer dem Typ „Visionär“ an. Die restlichen zwei Konzernlenker lassen sich nicht eindeutig einem Kommunikationstyp zuordnen. Sie werden als Hybrid-Typen klassifiziert: Visionär/Kooperativ (1 CEO) und Visionär/Markenbotschafter (1 CEO).

Der dominierende Typ ist damit klar der „Markenbotschafter“, zu dem sich CEOs wie Christian Klein (SAP), Dr. Herbert Diess (VW) oder Timotheus Höttges (Telekom) zuordnen lassen. Sie alle kommunizieren hauptsächlich mit dem Ziel, die eigene Marke bei potenziellen Stakeholdern zu verankern und posten daher unternehmensbasierten Content, stellen allein das eigene Unternehmen in den Fokus. Erwartungsgemäß findet sich der „Markenbotschafter“ vor allem auf dem Business-Netzwerk LinkedIn.

 

Wohl einer der bekanntesten Botschafter der Magenta-Marke: Telekom-CEO Timotheus Höttges

Zum zweithäufigsten Typ der „Kooperativen“ gehören u. a. Leonard Birnbaum (EON), Frank Appel (Deutsche Post) oder Christian Bruch (Siemens Energy). Ihre Kommunikation im Social Web zeichnet sich aus durch Freundlichkeit, Solidarität sowie Hilfsbereitschaft und dient dem Austausch. „Kooperative“ posten über geschäftsbezogene Informationen hinaus und erzeugen damit ein gemeinsames Dialogfeld, das diesen Austausch ermöglicht. Etliche Beiträge im Untersuchungszeitraum widmen sich in persönlicher Weise gesellschaftlich relevanten Themen wie dem Ukraine-Krieg, der Covid-19-Pandemie oder der CO2-Effizienz.

Beispiele für den „Kooperativen“ CEO (v.l.n.r): Leonard Birnbaum (Eon), Frank Appel (Deutsche Post) und Christian Bruch (Siemens Energy)

Siemens Healthineers-Chef Bernd Montag ist der einzige „Visionär“ unter den DAX-40-CEOs. Konkret bedeutet das: zukunftsbasierten Content zu posten und damit die transformative Rolle des eigenen Unternehmens in den Fokus zu stellen. Ziel des „Visionärs“ ist es, offen zu kommunizieren, seine Kreativität und Neugier zu demonstrieren sowie seine Position als innovatives Unternehmen gegenüber Stakeholdern, NGOs und eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auszubauen.

Siemens Healthineers-Chef Bernd Montag ist der einzige CEO in der Kategorie „Visionär“

Das eigene Unternehmen zu sehr im Fokus

Wie die Untersuchung deutlich macht, wird die Kommunikation der CEOs in den sozialen Medien von einer möglichst positiven Darstellung des eigenen Unternehmens bestimmt. Sie fungieren damit als eine Art Marketing Verstärker. Was früher noch als vollkommen legitim und genügend gesehen wurde, ist heute nicht mehr ausreichend. Ein Like ist heute schon eine Stellungnahme, ein Kommentar, ein Appell an eine wertschöpfende Community. Nachhaltigkeit, Diversity oder Purpose sind Themen, zu denen sich auch CEOs verstärkt äußern müssen, sind sie doch das Gesicht des Unternehmens nach außen.

„Die Untersuchung zeigt deutlich: Die CEO-Kommunikation in den sozialen Medien soll vor allem auf eine möglichst positive Darstellung des jeweiligen Unternehmens einzahlen. Da ist naheliegend. Aber zu kurz gesprungen, wenn der Kontext fehlt – etwa zu gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Vorstandsvorsitzende sind im öffentlichen Diskurs wesentliche Multiplikatoren. Dieser Funktion müssen sie auch im Social Web gerecht werden. Dafür braucht es Haltung und eine dezidierte Meinung.  Der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus wird also immer wichtiger“, kommentiert cocodibu-Geschäftsführer Stefan Krüger die Ergebnisse der Untersuchung.

Castulus Kolo, Präsident der Hochschule Macromedia ergänzt: „CEOs machen durch ihre Kommunikation Marken erlebbar und müssen natürlich die Werte und Überzeugungen eines Unternehmens auch glaubhaft über ihren Content vermitteln. Es wäre aber naiv zu glauben, dass unternehmensbasierter Content allein die Stakeholder zufriedenstellen kann. Nicht nur Unternehmen, besonders auch deren CEOs müssen sich klar zu gesellschaftlich relevanten Themen positionieren und den Fokus auch mal vom eigenen Unternehmen wegbewegen.“

Die Methodik – Eine Erweiterung des OCEAN-Modells

Erhoben wurde die Analyse durch Studierende der Hochschule Macromedia auf Basis des bekannten OCEAN-Kommunikationsmodells. Den daran angelehnten Kommunikationstypen „Macher“, „Bürokrat“, „Visionär“, „Mitläufer“ und „Kooperative“ wurde im Rahmen der Studie der Typ „Markenbotschafter“ neu hinzugefügt, da er das Kommunikationsverhalten eines Großteils der DAX-40-CEOs besser abbildet. Konkret wurden die im Social-Web aktiven CEOs anhand der Stichwortzählungen den einzelnen Typen zugeordnet.

„Mit dieser Studie ist es uns erstmal gelungen, das Kommunikationsverhalten deutscher Konzernlenker wissenschaftlich fundierten Typen zuzuordnen und damit Aufschluss darüber zu geben, wie sie sich ihren Stakeholdern präsentieren. Im Laufe der Erhebung wurde deutlich, dass Führungsstile und Kommunikationstypen auf Basis des OCEAN-Modells nicht ausreichend sind, weshalb wir den Typ des ‚Markenbotschafters‘ entwickelt haben. Er zeigt ganz deutlich, dass sich CEOs gut als Sprachrohr für die eigene Marke positionieren können, dabei aber andere Themen vernachlässigen. Mit den etablierten Kommunikationstypen allein wäre es nicht möglich gewesen, diesen Umstand adäquat abzubilden“, so Oliver T. Hellriegel, Leiter der Studie an der Hochschule Macromedia, über die Studienmethodik.

 

Jetzt ist es amtlich: cocodibu hat den kreativsten Kommunikationseinsatz des Jahres geliefert. Gemeinsam mit unserem ehemaligen Kunden Territory für das Projekt The Purrfect Match. Hat zumindest die hochkarätige Jury des Deutschen PR-Preises entschieden. Wer würde da widersprechen wollen? Stefan Krüger, Co-Chef von cocodibu und langjähriger Etatverantwortlicher für Territory, über einen denkwürdigen Abend in Hannover und unseren ersten Awardgewinn, rechtzeitig zum 15. Geburtstag unserer Agentur:

Niedersachsen, der 5.Mai. Du nippst an Deinem Weissweinglas, drehst den Kopf nach rechts und schaust raus. Trotz später Stunde – elf Uhr abends – flauschige Temperaturen, lauer Wind. Türen offen. Draußen – wie man so sagt – majestätischer Park, hinten Palmen. Guck mal einer an, Palmen in Hannover. Was man sich eben immer so denkt: Gar nicht hässlich dieses Hannover, muss man sich Deutschland einfach mal genauer angucken. Macht man natürlich nie. Um Palmen zu sehen, fährt man dann doch nach Italien.

Und während man kurz mal so sinniert, ruft Moderator Sebastian Vesper, dem Anlass entsprechend perfekt gekleidet – schwarzer Anzug, weißes Hemd, Manschettenknöpfe, Krawatte als Farbtupfer -, die nächste Kategorie auf: Kreativer Kommunikationseinsatz. Du drehst den Kopf nach links Richtung Bühne. Und da steht dann tatsächlich groß auf der Leinwand: die Shortlist. Edelman für Unilever (Dove), FischerAppelt für United4Rescue, die Zurich Gruppe Deutschland und ganz unten eben  cocodibu für Territory (The Purrfect Match). Aha, wahrscheinlich nach Bekanntheit der Agenturen gerankt. Ach ne, alphabetisch nach Projektname. Kurze Pause. Und ganz plötzlich zeigt besagter Sebastian Vesper mit ausgestrecktem Arm auf Dich. Ein subtiles Zeichen für eine aus der Tiefe des Raumes herbei eilende Assistentin den Preis zu überreichen, während man da so an Tisch elf sitzt. Kurze Schrecksekunde. Echt jetzt? Und schon flimmert der Case über die Leinwand: Clipping nach Clipping. Medienpräsenz in 40 Ländern, 500 Millionen Kontakte. Applaus, Applaus. Foto, Kameramann. Nochmal Applaus, Applaus.

Der gebührt vor allem Stella Gönüllü, Antonia Stüss und Antonia Bodenschatz. Das – leider von gewissen Auflösungserscheinungen betroffene  – Team hat das Projekt so erfolgreich gestemmt! Zum Glück an der einen oder anderen Stelle gegen meinen Rat. Etwa als ich erwog, ein bisschen auf die Bremse zu drücken. Das war als ich die Länder, in denen über die Aktion berichtet wurde, geografisch schon nicht mehr ganz sicher zuordnen konnte. Und wer hätte den Case auch layouterisch so perfekt aufbereiten können wie Stella? Beim Deutschen PR Preis 2022 wurde gestern Abend häufig betont, man sei eine große Familie. Wir sind jetzt Teil davon. Ich freu mich schon auf das nächste Familientreffen.“

Wer sich dafür interessiert, warum sich die Jury für uns entschieden habt. Hier findet ihr ein paar Informationen zum Case. The Purrfect Match eroberte nicht nur die Herzen der Journalisten und Menschen hierzulande im Sturm, sondern ging auch noch weltweit viral. Die Pro Bono Aktion für den Tierschutzverein München erreichte mehr als 500 Millionen Menschen weltweit, in über 40 Ländern auf fünf Kontinenten. Es kam nicht nur zu 162 Matches auf Tinder und 1.887 Dates, die zwischen einsamen Menschen- und Tierseelen vereinbart werden konnten, einige der schwer zu vermittelnden Tiere fanden so auch ihre neue Heimat.

SAP-CEO Christian Klein ist Deutschlands erfolgreichster DAX-40-Konzernchef im Social-Web. Auf den Plattformen LinkedIn, Instagram und Twitter kommuniziert er in Summe deutlich besser als die Konkurrenz. Das legt jetzt die aktuelle Auflage des „Social CEO Checks“ offen – der gemeinsam von der Kommunikationsagentur cocodibu und der Hochschule Macromedia herausgegeben wird.

Genau wie die beiden Vorgängerstudien aus den Jahren 2020 und 2021 basiert auch die neue Studie auf der macromedia ABC Social Media Impact Analysis, die Content-Quantität sowie -Qualität der DAX-CEOs auf den relevanten Social Kanälen misst. Kriterien hierfür waren die jeweiligen Followerzahlen der Vorstandsvorsitzenden (Audience), das Feedback, also Reaktionen, Kommentare und Views der Follower (Buzz), sowie auch die Anzahl ihrer Posts (Commitment) im Zeitraum Januar bis Dezember 2021. Die Einzelwerte der Plattformen hat die Macromedia dabei per Algorithmus ausgewertet, gewichtet und zu einem Gesamtranking verdichtet. Entsprechend der neuen DAX-Zusammensetzung sind diesmal erstmals 40 Konzern-CEOs analysiert worden. 

Munich Re-Chef Joachim Wenning sackt ab

Auf einer Skala von -10 (sehr schlecht) bis +10 (sehr gut) erhält der seit April 2020 als alleiniger SAP-Chef agierende Klein den Wert von +3,9. Damit liegt er knapp vor Volkswagen-CEO Dr. Herbert Diess, der auf einen Wert von +3,8 kommt. Auf den weiteren Plätzen folgen gleichauf Telekom-Chef Timotheus Höttges und Ola Källenius von Daimler, die jeweils eine +2,8 erzielen – kurz dahinter platziert sich Niklas Östberg von Delivery Hero (+2,6). Die beste Entwicklung in Sachen Social CEO-Kommunikation präsentiert Källenius, der seinen Score binnen drei Jahren um 5,7 Punkte von -2,9 auf + 2,8 verbessern konnte. Wesentlicher Grund hierfür ist, dass er seine Aktivitäten auf LinkedIn erfolgreich gesteigert hat. Insgesamt konnten zwölf der 13 CEOs, die seit 2019/2020 ein DAX-Unternehmen leiten, in den vergangenen drei Jahren eine positive Entwicklung ihrer Social-Media-Kommunikation verzeichnen. Spitzenreiter Christian Klein verbesserte seinen Score in dieser Zeit beispielsweise um 1,3.

 

Der einzige CEO mit einer negativen Entwicklung seit Beginn der Studienreihe ist Joachim Wenning von der Munich Re, der im Ranking den letzten Platz belegt. Er hat sich um 4,7 Punkte von ‑1,4 auf ‑6,1 verschlechtert. Lediglich auf LinkedIn ist er vertreten – doch mit Ausnahme eines Kommentars hat er seine Kommunikation hier nahezu komplett eingestellt.

 „Die Vorstandsvorsitzenden sind die wichtigsten Gesichter der Konzerne. Menschen erwarten von ihnen Haltung, wertebasiertes Handeln sowie einen ehrlichen Dialog. CEO-Kommunikation ist damit herausfordernder geworden, weil sie stärker denn je im Spannungsfeld zwischen Corporate Communications und eigenem Empfinden stattfindet. Das auszutarieren ist nicht einfach und doch zugleich der wesentliche Erfolgsfaktor“, kommentiert cocodibu-Geschäftsführer Stefan Krüger die aktuelle Studie.

LinkedIn wichtiger als Twitter

Der gemeinsame „Social CEO Check“ von cocodibu und der Macromedia legt offen: LinkedIn hat sich als wichtigster Kommunikationskanal der Konzernlenker fest etabliert. Die Analyse verzeichnet hier 26 verifizierte Profile der DAX 40 CEOs. Weitere relevante Social Kanäle für CEOs sind Twitter und Instagram – auf den ebenfalls untersuchten Plattformen XING, YouTube und Snapchat finden keine nennenswerten Aktivitäten der Topmanager statt. Insgesamt sind allerdings nur Christian Klein und Roland Busch auf allen drei Plattformen LinkedIn, Twitter und Instagram vertreten. Ein Drittel der DAX 40-Konzernchefs ist überraschenderweise auf keiner der untersuchten Social-Media-Plattformen aktiv.

 „Mit der vorliegenden Studie ist es uns erneut gelungen, die tatsächliche Performance der DAX-CEOs im Social Web transparent zu machen – vor allem die Qualitätsmessung hebt uns von gängigen Social-Media-Analysen ab. Die aktuelle Auswertung zeigt deutlich, wie viel Nachholbedarf ein Großteil der DAX-CEOs immer noch in ihrer Kommunikation hat. Ein deutliches Indiz dafür, dass die Disruption der Medienmärkte in den Chefetagen weiterhin unterschätzt wird“, meint Oliver T. Hellriegel, Dozent an der Hochschule Macromedia und Studienleiter der ABC Social Media Impact Analysis. „Wir freuen uns, dass der Social-CEO-Check sich als Macromedia-Tradition etabliert hat. Zum dritten Mal liefern wir Deutschlands Konzernlenkern fundierte Aussagen dazu, wie sie im Social-Web performen und zeigen auf, wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Die Relevanz der sozialen Netzwerke auch für CEOs wurde in den vergangenen Jahren genug betont, weiteres Zögern der Entscheider:innen erscheint fahrlässig. Eine exzellente Performance auf LinkedIn, Twitter und Co. kann sich immer mehr als wesentlich für die Wertentwicklung der Unternehmen erweisen“, resümiert Prof. Dr. Dr. Castulus Kolo, Dekan der Hochschule Macromedia.

In den vergangenen Jahren haben wir unseren Kunden häufig Wein und Lebkuchen zu Weihnachten zukommen lassen. In diesem Jahr verschenken wir Enten – und zwar gleich eine ganze Farm. Nicht für die Kunden persönlich, aber in ihrem Namen für eine Familie in Bangladesh. Dort sind Enten nämlich die idealen Nutztiere. Ihr Stall wird bei Überschwemmungen durch den Monsunregen zum Teich. Die Tiere überleben, die Menschen dadurch auch. Unser gemeinsames Weihnachtsgeschenk soll denen helfen, die es brauchen. Wir bedanken uns herzlich bei all unseren KundInnen, den Medienpartnern und JournalistInnen für die tolle Zusammenarbeit in diesem Jahr und freuen uns auf ein erfolgreiches 2022!

Keine Entenbrust, sondern eine Entenfarm verschenken wir dieses Jahr zu Weihnachten

Die Mutter der Familie in Bangladesh erhält via World Vision 13 Enten und zwei Erpel, ein Entenhaus und
Futter für sechs Monate, damit sie eine Entenzucht gründen kann. Außerdem bekommt sie
Ernährungs- und Kochkurse sowie Schulungen zur Unternehmensgründung. So kann sie ihre
Familie besser ernähren und mit dem Verkauf der Eier und der gezüchteten Enten ihr Einkommen
steigern. Schöne Weihnachten!

cocodibu gewinnt drei neue Kunden und stockt sein Team auf. Wir freuen uns sehr, dass die Video-Spezialisten der Showheroes Group, die Kongressmesse insureNXT und das Data Science-Unternehmen STAT-UP sich für uns entschieden haben. Um mit dem Kundenwachstum Schritt zu halten, bauen wir unser Team weiter aus und führen eine Teamstruktur ein. Im August verstärken wir uns mit Antonia-Sophie Bodenschatz, Lisa Nerb und Sophie Staufenbiel. Unsere drei neuen Mitarbeiterinnen starten als PR-Trainee.

Unsere neuen Kolleginnen (v.l.n.r.): Antonia-Sophie Bodenschatz, Lisa Nerb und Sophie Staufenbiel. Foto: Alexander von Spreti

Für alle drei neuen Kunden übernimmt cocodibu Services im Bereich der B2B-Kommunikation und fungiert als externe Pressestelle.

Die ShowHeroes Group, Europas führender, unabhängiger Anbieter von Video-Lösungen für digitale Publisher und Advertiser, wurde 2020 gegründet. Als Resultat der kontinuierlichen Expansion und des Wachstums ihrer digitalen Premium-Videomarke ShowHeroes. Sie operiert an 15 internationalen Standorten: Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Hildesheim, Riga, Moskau, St. Petersburg, Amsterdam, Wien, Paris, London, Mailand, Florenz, Madrid und Tel Aviv. Das Team mit 200 Mitarbeitern wird von Ilhan Zengin, Mario Tiedemann und Dennis Kirschner geführt.

insureNXT ist die internationale Kongressmesse für Innovation in der Versicherungswirtschaft. Als gemeinsame Veranstaltung des InsurLab Germany und der Koelnmesse und findet sie am 18. und 19. Mai 2022 zum zweiten Mal statt. Die insureNXT bietet eine moderne Kommunikationsplattform für Versicherungsunternehmen, Start-ups, Versicherungs-dienstleister und Industrie. Sie sucht nach branchenübergreifenden Lösungen, neuen Partnerschaften und Geschäftsmodellen, die die Herausforderungen der digitalen Transformation und des kulturellen Wandels in der Versicherungswirtschaft überwinden.

STAT-UP mit Büros in München und Madrid ist ein Beratungsunternehmen mit starker Expertise in den Bereichen Data Science, Künstlicher Intelligenz, Machine Learning und Statistik. Gegründet von der CEO Katharina Schüller im Jahr 2003, hat STAT-UP Hunderte von Projekten für fast die Hälfte der DAX-30 Unternehmen, viele Branchenführer sowie politische Entscheidungsträger auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene erfolgreich betreut. Das Unternehmen hilft seinen Kunden, in dem es interne und externe Datenquellen sowie anderen Faktoren kombiniert und Organisationen und Unternehmen so einen klareren Blick für ihr Geschäft verschafft.

Ich kann mich noch an den 1.Juli 2007 erinnern als wäre es gestern: An einem sonnigen Sommertag an der Münchner Freiheit erblickte cocodibu mitten in Schwabing als Firma das Licht der Welt. Mit einem Mitarbeiter und zwei Räumen zur Untermiete. Einer bunten Webseite und einem netten Film zum Einstand. Heute, gut 14 Jahre später, sind wir ein Team aus 14 MitarbeiterInnen, die insgesamt über 20 Kunden (aus ganz Deutschland und teilweise auch international) betreuen und immer noch in Schwabing sitzen, wenn auch in einem deutlich schöneren und größeren Büro.

Wir sind mit unseren Kunden in den vergangenen fast anderthalb Jahrzehnten nicht nur gewachsen, sondern auch als Agentur insgesamt erwachsener geworden. Erwachsener, aber hoffentlich nicht langweiliger. Seriös und kreativ. Einfallsreich und trotzdem effektiv. Pragmatische Problemlöser für unsere Kunden. cocodibu hält, was wir versprechen. Wir sind vertrauensvoll und verlässlich, eine sympathische, junge Truppe (abgesehen von den Geschäftsführern). Und besitzen durchaus Humor, Selbstironie und (meist) eine stabile Internetverbindung.

Das war – in Kurzform – das Briefing für unseren langjährigen Kreativpartner 2issue, um unser bestehendes Corporate Design zu überarbeiten und auch am Logo zu feilen. Das Ergebnis seht ihr hier auf unserer Webseite. Wir finden unseren neuen Look, um es mit Culcha Candela zu sagen, „Hamma“! Und jetzt sind wir natürlich gespannt, was ihr dazu sagt.

Wir haben Junior-Office-Dog Frida abgestellt, um dem Art Director beim Redesign streng über die Schulter zu schauen

 

Warum ist der erste Eindruck so wichtig?
01.12.2016 München. 08:00 Uhr. Universität. Studium. Medien- und Kommunikationswissenschaften…
Eine Gruppe von Studenten bekommt eine auf den ersten Blick unlösbare Aufgabe: im Rahmen eines Forschungsprojektes an der LMU München zum Thema „Beratungsresistenz in der PR-Beratung“ Interviews mit PR-Beraterinnen und PR-Beratern durchzuführen und (PR-) Beratung aus Sicht der Systemtheorie und des funktionalistischen Ansatzes darzustellen. Klingt kompliziert? Dann brauche ich nicht zu erklären, wie kompliziert es tatsächlich war, dieses unrealisierbare Projekt zu realisieren!  PR-Beratungsresistenz – derzeit immer noch ein Tabuthema. cocodibu war die einzige PR-Agentur, die komplett offen war, das Interview mit mir durchzuführen – mehr als 50 Dienstleister hatten wir dafür angefragt.
So hat cocodibu vor fünf Jahren mein Forschungsprojekt gerettet und mit dem Interview einen wissenschaftlichen Beitrag geleistet. Was ich im Rahmen des Projektes gelernt habe: Agenturen stresst vor allem das fehlende Verständnis der Kunden für PR und eine unrealistische Erwartung an den Berater bzw. die Agentur. Aber das war natürlich nur die Theorie. Meine erste Begegnung mit cocodibu und somit mein erster Eindruck waren bleibender als ich dachte. Es hat mich dazu bewegt, den Kontakt mit der Agentur wiederaufzunehmen und jetzt bin ich hier – PR-Volontärin bei cocodibu.
Mein bisheriger Lebensweg fängt in Tbilisi, Georgien an, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Studium im Ausland? – Ehrlich gesagt, das war nie mein Traum. Demgegenüber kann ich Medien- und Kommunikationswissenschaften als meinen Traumstudiengang bezeichnen. Das ist der wichtigste Grund warum ich seit meinem siebzehnten Lebensjahr in Deutschland lebe. Studium im Ausland sowie das Leben in Deutschland waren aus einer spontanen Idee geboren. Aber gut, die Entscheidung war gefallen, jetzt musste also ein wenig improvisiert werden. So bin ich ganz spontan in einem Land namens Deutschland und in einer Stadt namens München gelandet.
München ist die Stadt, die mich warmherzig aufgenommen hat, wo ich sechs Jahre lang studiert habe und im September 2020 meinen Master mit der Fachrichtung Interkulturelle Kommunikation abgeschlossen habe. Warum Presse – und Öffentlichkeitsarbeit? Das Ansehen einer Marke zu verändern, neue Zielgruppe zu erreichen, Meinungen zu bilden sowie dem Kunden richtig zuzuhören und seine Wünsche richtig zu erkennen – dies sind besonders interessante und herausfordernde Aufgaben für mich.
Bevor ich mich verabschiede, möchte ich noch zehn Blitzfragen beantworten und meine Persönlichkeit in diesem Format kurz zusammenfassen:
Kochen oder bestellen? … bestellen
Gitarre oder Klavier? … Klavier
Rucksack oder Koffer? … Koffer
Berge oder Strand? … Strand
Tag oder Nacht? …Tag
Chaos oder Ordnung? …Ordnung im Chaos
Schwarz oder weiß? … keine
Improvisieren oder einem Plan folgen? …improvisieren
Regeln folgen oder brechen? …lernen zu folgen, um sie gezielt zu brechen
Zukunft oder Vergangenheit?… Zukunft!
Eines habe ich jetzt schon beim Verfassen dieses Artikels gelernt: Über sich selbst zu schreiben, ist verdammt schwer. Alles was man über sich sagt, ist Werbung. PR ist das, was andere über einen sagen…
 
 
 
 
 
 

Weihnachten steht vor der Tür und damit auch das Weihnachtsgeschäft. Und so zuverlässig wie die Lebkuchen im August im Supermarkt-Regal auftauchen, erscheinen auch die Weihnachtsspots der Marken im November. Sie gehören mittlerweile fest zum Fest. Ob traditionell, lustig oder emotional – die Kreativen lassen sich stets einiges einfallen, um den Verbrauchern ein wohliges Vorweihnachtsgefühl zu bescheren. Und auch wenn dieses Jahr alles anders ist – Corona spielt zumindest in unserer Spot-Auswahl ausnahmsweise einmal keine Rolle.
Insgesamt 12 Werbefilme haben wir begutachtet. Wir haben gelacht, geweint und mit dem Fuß gewippt. Am Ende haben wir uns entschieden. Hier kommen sie die Top 3-Weihnachtspots von cocodibu:
#1 Kaufland – Das Schönste an Weihnachten: Essen
Braten, Blaukraut, Plätzchen: Neben Familie und Besinnlichkeit ist natürlich das Essen an Weihnachten ein wichtiger Wohlfühl-Faktor. Wir freuen uns vielleicht sogar so sehr auf all die Leckereien, dass wir am liebsten eine flotte Sohle aufs Parkett legen möchten. So geht es auch der Familie im Kaufland-Spot: Mama, Papa, Kinder, Oma und sogar der kleine Lebkuchenmann schwingen glücklich das Tanzbein, bevor sie es sich gemeinsam am üppig gedeckten Tisch bequem machen. Unsere Nummer 1 macht nicht nur hungrig, sondern vor allem gute Laune! ?

#2 ALDI – Kevin’s out in the cold. Will he get home in time for Christmas?
Der ALDI-Weihnachtsmann erzählt die Geschichte von Kevin, dem Karottenmann, der weit weg von Zuhause inmitten eines Schneesturms gestrandet ist. Seine Karotten-Familie wartet jedoch sehnsüchtig auf ihn – denn es ist Weihnachten! Ein freundlicher Igel, der zu früh aus seinem Winterschlaf erwacht ist, hilft ihm, pünktlich nachhause zu kommen. Die beiden verirren sich zunächst, landen dann aber glücklicherweise vor Santas Haus. Auf seinem fliegenden Fahrrad transportiert der Weihnachtsmann die Verschollenen dann sicher ins traute Heim. Wir finden: süße Story!
#3 Disney – Familie ist das schönste Geschenk
Natürlich darf unter den Top drei wenigstens ein emotionaler Spot nicht fehlen. Unsere Erwartungen erfüllt Disney mit einem animierten Werbefilm über die Beziehung zwischen einer Großmutter und ihrer Enkelin. Die beiden sind ein Herz und eine Seele, im Teenageralter verliert die Enkelin kurz den Draht zur Oma, nähert sich ihr aber schließlich wieder an. Am Ende genießen beide die Zweisamkeit, zusammen mit der von Generation zu Generation weitervererbten Mickey Mouse und den selbst gebastelten Sternen, die immer wieder den Weg zurück zur Familie weisen sollen. Die Story ist zwar nicht neu, wird aber auch nie alt werden. Unser Tipp: Ruft doch mal wieder bei Oma und Opa an ?
Fazit der cocos: Die cocodibu-Top 3-Weihnachtsspots haben alles, was das Herz begehrt. Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, gelegentlich der tristen Realität zu entfliehen – und wie kann das besser gelingen als mit stimmungsvollen Weihnachtsspots voll von Glückmomenten, Emotionen und ein paar Klischees?


Mein Name ist Lilly Sarisakal. Auch wenn mein Name es nicht unbedingt sofort vermuten lässt, bin ich ein bayrisches Original. Ich wurde in Dachau geboren, habe meine Kindheit im Münchner Umland verbracht und lebe jetzt seit knapp 15 Jahren auf dem Land. Ich genieße dort vor allem die Nähe zu meiner Familie und die Möglichkeit, meiner Hündin Frida traumhafte Spaziergänge zu ermöglichen.
Bevor ich zur den cocos gekommen bin, habe ich fünf Jahre lang Wirtschaftspsychologie mit den Schwerpunkten Marketing und Kommunikation studiert und im September 2020 meinen Master abgeschlossen. Für meine schulische und studentische Laufbahn zog es mich immer wieder in die bayrische Landeshauptstadt zurück. Dieser „Ausgleich“ zwischen der Ruhe auf dem Land und dem Trubel in der City hat mir immer sehr gefallen, deswegen war schnell klar, dass es mich auch beruflich nach München verschlagen wird. Ich war mir schon zu Schulzeiten sicher, dass die Welt des Werbens mit all ihren Facetten genau meine Welt ist – vor allem PR hatte es mir im Studium schnell angetan. Deshalb war es klar, wohin meine Reise danach gehen sollte.
Ich hatte jedoch auf diesem Gebiet bisher kaum nennenswerte Erfahrung und wollte daher zunächst nach Praktikumsstellen im PR-Bereich suchen. Das Corona-Virus machte mir da aber einen Strich durch die Rechnung, denn es waren zu diesem Zeitpunkt in München ungefähr 3,5 Stellen in Management-Positionen für PR ausgeschrieben. Ich habe über viele Wochen jeden Tag den Arbeitsmarkt gefilzt und bin endlich auf eine Anzeige von cocodibu gestoßen: Ein Volontariat wurde angeboten – mein persönlicher Jackpot! Und als ich im Zuge meiner Bewerbung die Homepage und das Team gesehen habe, wusste ich: DA MUSS ICH HIN! Ich bewarb mich also und durfte mich nur wenige Tage danach persönlich vorstellen. Mein anfängliches Gefühl wurde dadurch nur noch bestärkt und ich war überglücklich, als ich eine Woche später meine Vertragsunterlagen erhielt. Seit Oktober diesen Jahres bin ich jetzt Teil der cocos und fühle mich hier pudelwohl.
In meiner freien Zeit bin ich, wann immer es Zeit und Geld zulassen, auf Reisen. Am liebsten fliege ich in ferne, warme Länder, aber auch bei Kurztrips in mein zweites Wohnzimmer „Europapark“ kommt der Spaß selten zu kurz. Außerdem liebe ich gutes Essen – vor allem asiatisches – und trockenen Wein, denn wie schon Elke Heidenreich zu sagen pflegte: „Weinlesen macht nicht betrunkener als Büchertrinken belesener macht.“
In diesem Sinne bis bald!