Studie: DAX-40-CEOs kommunizieren hauptsächlich als „Markenbotschafter“ im Social Web

Erstmals haben wir gemeinsam mit der Hochschule Macromedia analysiert, wie deutsche Konzernlenker im Social Web agieren. Als Ergebnis haben wir eine Typologie, wie die DAX-40-CEOs im Social Web kommunizieren: Am häufigsten lassen sich die Inhalte dem Typus „Markenbotschafter“ zuordnen (17 CEOs), dahinter folgen die „Kooperativen“ (6 CEOs) und der „Visionär“ (1 CEO). Untersucht wurden dafür die Accounts der DAX-40-CEOs auf den relevanten Plattformen Instagram, Twitter und LinkedIn, wobei eine erweiterte Form der OCEAN-Kommunikationstypen die Grundlage für die Analyse bildete. Erweitert wurde OCEAN dabei mit Merkmalen der gängigsten Führungsstile aus der Wissenschaft.

Von Markenbotschaftern, Visionären und Kooperativen

Die Studie zeigt: Von den 26 CEOs, die über Accounts auf mindestens einer Social-Media-Plattform verfügen und diese auch regelmäßig nutzen, gehören 17 dem Typ „Markenbotschafter“, sechs den „Kooperativen“ und einer dem Typ „Visionär“ an. Die restlichen zwei Konzernlenker lassen sich nicht eindeutig einem Kommunikationstyp zuordnen. Sie werden als Hybrid-Typen klassifiziert: Visionär/Kooperativ (1 CEO) und Visionär/Markenbotschafter (1 CEO).

Der dominierende Typ ist damit klar der „Markenbotschafter“, zu dem sich CEOs wie Christian Klein (SAP), Dr. Herbert Diess (VW) oder Timotheus Höttges (Telekom) zuordnen lassen. Sie alle kommunizieren hauptsächlich mit dem Ziel, die eigene Marke bei potenziellen Stakeholdern zu verankern und posten daher unternehmensbasierten Content, stellen allein das eigene Unternehmen in den Fokus. Erwartungsgemäß findet sich der „Markenbotschafter“ vor allem auf dem Business-Netzwerk LinkedIn.

 

Wohl einer der bekanntesten Botschafter der Magenta-Marke: Telekom-CEO Timotheus Höttges

Zum zweithäufigsten Typ der „Kooperativen“ gehören u. a. Leonard Birnbaum (EON), Frank Appel (Deutsche Post) oder Christian Bruch (Siemens Energy). Ihre Kommunikation im Social Web zeichnet sich aus durch Freundlichkeit, Solidarität sowie Hilfsbereitschaft und dient dem Austausch. „Kooperative“ posten über geschäftsbezogene Informationen hinaus und erzeugen damit ein gemeinsames Dialogfeld, das diesen Austausch ermöglicht. Etliche Beiträge im Untersuchungszeitraum widmen sich in persönlicher Weise gesellschaftlich relevanten Themen wie dem Ukraine-Krieg, der Covid-19-Pandemie oder der CO2-Effizienz.

Beispiele für den „Kooperativen“ CEO (v.l.n.r): Leonard Birnbaum (Eon), Frank Appel (Deutsche Post) und Christian Bruch (Siemens Energy)

Siemens Healthineers-Chef Bernd Montag ist der einzige „Visionär“ unter den DAX-40-CEOs. Konkret bedeutet das: zukunftsbasierten Content zu posten und damit die transformative Rolle des eigenen Unternehmens in den Fokus zu stellen. Ziel des „Visionärs“ ist es, offen zu kommunizieren, seine Kreativität und Neugier zu demonstrieren sowie seine Position als innovatives Unternehmen gegenüber Stakeholdern, NGOs und eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auszubauen.

Siemens Healthineers-Chef Bernd Montag ist der einzige CEO in der Kategorie „Visionär“

Das eigene Unternehmen zu sehr im Fokus

Wie die Untersuchung deutlich macht, wird die Kommunikation der CEOs in den sozialen Medien von einer möglichst positiven Darstellung des eigenen Unternehmens bestimmt. Sie fungieren damit als eine Art Marketing Verstärker. Was früher noch als vollkommen legitim und genügend gesehen wurde, ist heute nicht mehr ausreichend. Ein Like ist heute schon eine Stellungnahme, ein Kommentar, ein Appell an eine wertschöpfende Community. Nachhaltigkeit, Diversity oder Purpose sind Themen, zu denen sich auch CEOs verstärkt äußern müssen, sind sie doch das Gesicht des Unternehmens nach außen.

„Die Untersuchung zeigt deutlich: Die CEO-Kommunikation in den sozialen Medien soll vor allem auf eine möglichst positive Darstellung des jeweiligen Unternehmens einzahlen. Da ist naheliegend. Aber zu kurz gesprungen, wenn der Kontext fehlt – etwa zu gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Vorstandsvorsitzende sind im öffentlichen Diskurs wesentliche Multiplikatoren. Dieser Funktion müssen sie auch im Social Web gerecht werden. Dafür braucht es Haltung und eine dezidierte Meinung.  Der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus wird also immer wichtiger“, kommentiert cocodibu-Geschäftsführer Stefan Krüger die Ergebnisse der Untersuchung.

Castulus Kolo, Präsident der Hochschule Macromedia ergänzt: „CEOs machen durch ihre Kommunikation Marken erlebbar und müssen natürlich die Werte und Überzeugungen eines Unternehmens auch glaubhaft über ihren Content vermitteln. Es wäre aber naiv zu glauben, dass unternehmensbasierter Content allein die Stakeholder zufriedenstellen kann. Nicht nur Unternehmen, besonders auch deren CEOs müssen sich klar zu gesellschaftlich relevanten Themen positionieren und den Fokus auch mal vom eigenen Unternehmen wegbewegen.“

Die Methodik – Eine Erweiterung des OCEAN-Modells

Erhoben wurde die Analyse durch Studierende der Hochschule Macromedia auf Basis des bekannten OCEAN-Kommunikationsmodells. Den daran angelehnten Kommunikationstypen „Macher“, „Bürokrat“, „Visionär“, „Mitläufer“ und „Kooperative“ wurde im Rahmen der Studie der Typ „Markenbotschafter“ neu hinzugefügt, da er das Kommunikationsverhalten eines Großteils der DAX-40-CEOs besser abbildet. Konkret wurden die im Social-Web aktiven CEOs anhand der Stichwortzählungen den einzelnen Typen zugeordnet.

„Mit dieser Studie ist es uns erstmal gelungen, das Kommunikationsverhalten deutscher Konzernlenker wissenschaftlich fundierten Typen zuzuordnen und damit Aufschluss darüber zu geben, wie sie sich ihren Stakeholdern präsentieren. Im Laufe der Erhebung wurde deutlich, dass Führungsstile und Kommunikationstypen auf Basis des OCEAN-Modells nicht ausreichend sind, weshalb wir den Typ des ‚Markenbotschafters‘ entwickelt haben. Er zeigt ganz deutlich, dass sich CEOs gut als Sprachrohr für die eigene Marke positionieren können, dabei aber andere Themen vernachlässigen. Mit den etablierten Kommunikationstypen allein wäre es nicht möglich gewesen, diesen Umstand adäquat abzubilden“, so Oliver T. Hellriegel, Leiter der Studie an der Hochschule Macromedia, über die Studienmethodik.

 

SAP-CEO Christian Klein ist Deutschlands erfolgreichster DAX-40-Konzernchef im Social-Web. Auf den Plattformen LinkedIn, Instagram und Twitter kommuniziert er in Summe deutlich besser als die Konkurrenz. Das legt jetzt die aktuelle Auflage des „Social CEO Checks“ offen – der gemeinsam von der Kommunikationsagentur cocodibu und der Hochschule Macromedia herausgegeben wird.

Genau wie die beiden Vorgängerstudien aus den Jahren 2020 und 2021 basiert auch die neue Studie auf der macromedia ABC Social Media Impact Analysis, die Content-Quantität sowie -Qualität der DAX-CEOs auf den relevanten Social Kanälen misst. Kriterien hierfür waren die jeweiligen Followerzahlen der Vorstandsvorsitzenden (Audience), das Feedback, also Reaktionen, Kommentare und Views der Follower (Buzz), sowie auch die Anzahl ihrer Posts (Commitment) im Zeitraum Januar bis Dezember 2021. Die Einzelwerte der Plattformen hat die Macromedia dabei per Algorithmus ausgewertet, gewichtet und zu einem Gesamtranking verdichtet. Entsprechend der neuen DAX-Zusammensetzung sind diesmal erstmals 40 Konzern-CEOs analysiert worden. 

Munich Re-Chef Joachim Wenning sackt ab

Auf einer Skala von -10 (sehr schlecht) bis +10 (sehr gut) erhält der seit April 2020 als alleiniger SAP-Chef agierende Klein den Wert von +3,9. Damit liegt er knapp vor Volkswagen-CEO Dr. Herbert Diess, der auf einen Wert von +3,8 kommt. Auf den weiteren Plätzen folgen gleichauf Telekom-Chef Timotheus Höttges und Ola Källenius von Daimler, die jeweils eine +2,8 erzielen – kurz dahinter platziert sich Niklas Östberg von Delivery Hero (+2,6). Die beste Entwicklung in Sachen Social CEO-Kommunikation präsentiert Källenius, der seinen Score binnen drei Jahren um 5,7 Punkte von -2,9 auf + 2,8 verbessern konnte. Wesentlicher Grund hierfür ist, dass er seine Aktivitäten auf LinkedIn erfolgreich gesteigert hat. Insgesamt konnten zwölf der 13 CEOs, die seit 2019/2020 ein DAX-Unternehmen leiten, in den vergangenen drei Jahren eine positive Entwicklung ihrer Social-Media-Kommunikation verzeichnen. Spitzenreiter Christian Klein verbesserte seinen Score in dieser Zeit beispielsweise um 1,3.

 

Der einzige CEO mit einer negativen Entwicklung seit Beginn der Studienreihe ist Joachim Wenning von der Munich Re, der im Ranking den letzten Platz belegt. Er hat sich um 4,7 Punkte von ‑1,4 auf ‑6,1 verschlechtert. Lediglich auf LinkedIn ist er vertreten – doch mit Ausnahme eines Kommentars hat er seine Kommunikation hier nahezu komplett eingestellt.

 „Die Vorstandsvorsitzenden sind die wichtigsten Gesichter der Konzerne. Menschen erwarten von ihnen Haltung, wertebasiertes Handeln sowie einen ehrlichen Dialog. CEO-Kommunikation ist damit herausfordernder geworden, weil sie stärker denn je im Spannungsfeld zwischen Corporate Communications und eigenem Empfinden stattfindet. Das auszutarieren ist nicht einfach und doch zugleich der wesentliche Erfolgsfaktor“, kommentiert cocodibu-Geschäftsführer Stefan Krüger die aktuelle Studie.

LinkedIn wichtiger als Twitter

Der gemeinsame „Social CEO Check“ von cocodibu und der Macromedia legt offen: LinkedIn hat sich als wichtigster Kommunikationskanal der Konzernlenker fest etabliert. Die Analyse verzeichnet hier 26 verifizierte Profile der DAX 40 CEOs. Weitere relevante Social Kanäle für CEOs sind Twitter und Instagram – auf den ebenfalls untersuchten Plattformen XING, YouTube und Snapchat finden keine nennenswerten Aktivitäten der Topmanager statt. Insgesamt sind allerdings nur Christian Klein und Roland Busch auf allen drei Plattformen LinkedIn, Twitter und Instagram vertreten. Ein Drittel der DAX 40-Konzernchefs ist überraschenderweise auf keiner der untersuchten Social-Media-Plattformen aktiv.

 „Mit der vorliegenden Studie ist es uns erneut gelungen, die tatsächliche Performance der DAX-CEOs im Social Web transparent zu machen – vor allem die Qualitätsmessung hebt uns von gängigen Social-Media-Analysen ab. Die aktuelle Auswertung zeigt deutlich, wie viel Nachholbedarf ein Großteil der DAX-CEOs immer noch in ihrer Kommunikation hat. Ein deutliches Indiz dafür, dass die Disruption der Medienmärkte in den Chefetagen weiterhin unterschätzt wird“, meint Oliver T. Hellriegel, Dozent an der Hochschule Macromedia und Studienleiter der ABC Social Media Impact Analysis. „Wir freuen uns, dass der Social-CEO-Check sich als Macromedia-Tradition etabliert hat. Zum dritten Mal liefern wir Deutschlands Konzernlenkern fundierte Aussagen dazu, wie sie im Social-Web performen und zeigen auf, wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Die Relevanz der sozialen Netzwerke auch für CEOs wurde in den vergangenen Jahren genug betont, weiteres Zögern der Entscheider:innen erscheint fahrlässig. Eine exzellente Performance auf LinkedIn, Twitter und Co. kann sich immer mehr als wesentlich für die Wertentwicklung der Unternehmen erweisen“, resümiert Prof. Dr. Dr. Castulus Kolo, Dekan der Hochschule Macromedia.

Viuelleicht erinnert ihr euch an die lustige Aktion, bei der im letzten Sommer Tinder von TERRITORY gehijacked und mit 15 Tierprofilen bestückt wurde, um herrenlose Tiere mit ihrem menschlichen Match zusammenzuführen. THE PURRFECT MATCH eroberte nicht nur die Herzen der Journalisten und Menschen hierzulande im Sturm, sondern ging auch noch weltweit viral. Wir haben im Auftrag von Territory kräftig die PR-Werbetrommel für diese Guerilla Marketing Aktion gerührt und freuen uns nun umso mehr darüber, dass wir es auf die diesjährige Shortlist des Deutschen PR-Preises (in der Kategorie Kreativer Kommunikationseinsatz) geschafft haben.  
 


Die Pro Bono Aktion für den Tierschutzverein München e.V. hat mehr als 500 Millionen Menschen weltweit, in über 40 Ländern auf fünf Kontinenten erreicht. Es kam nicht nur zu 162 Matches auf Tinder und 1.887 Dates, die zwischen einsamen Menschen- und Tierseelen vereinbart werden konnten, einige der schwer zu vermittelnden Tiere fanden so auch ihre neue Heimat. Der Tierschutzverein München hat durch diese Aktion nicht nur die Aufmerksamkeit auf ein sehr wichtiges Thema lenken können, sondern konnte auch noch viele Tiere sowie ihre neuen Frauchen und Herrchen glücklich machen.

Die Tickets nach Hannover, wo am 05. Mai die Preisverleihung stattfindet, sind gebucht. Drückt uns bitte die Daumen.

In den vergangenen Jahren haben wir unseren Kunden häufig Wein und Lebkuchen zu Weihnachten zukommen lassen. In diesem Jahr verschenken wir Enten – und zwar gleich eine ganze Farm. Nicht für die Kunden persönlich, aber in ihrem Namen für eine Familie in Bangladesh. Dort sind Enten nämlich die idealen Nutztiere. Ihr Stall wird bei Überschwemmungen durch den Monsunregen zum Teich. Die Tiere überleben, die Menschen dadurch auch. Unser gemeinsames Weihnachtsgeschenk soll denen helfen, die es brauchen. Wir bedanken uns herzlich bei all unseren KundInnen, den Medienpartnern und JournalistInnen für die tolle Zusammenarbeit in diesem Jahr und freuen uns auf ein erfolgreiches 2022!

Keine Entenbrust, sondern eine Entenfarm verschenken wir dieses Jahr zu Weihnachten

Die Mutter der Familie in Bangladesh erhält via World Vision 13 Enten und zwei Erpel, ein Entenhaus und
Futter für sechs Monate, damit sie eine Entenzucht gründen kann. Außerdem bekommt sie
Ernährungs- und Kochkurse sowie Schulungen zur Unternehmensgründung. So kann sie ihre
Familie besser ernähren und mit dem Verkauf der Eier und der gezüchteten Enten ihr Einkommen
steigern. Schöne Weihnachten!

cocodibu gewinnt drei neue Kunden und stockt sein Team auf. Wir freuen uns sehr, dass die Video-Spezialisten der Showheroes Group, die Kongressmesse insureNXT und das Data Science-Unternehmen STAT-UP sich für uns entschieden haben. Um mit dem Kundenwachstum Schritt zu halten, bauen wir unser Team weiter aus und führen eine Teamstruktur ein. Im August verstärken wir uns mit Antonia-Sophie Bodenschatz, Lisa Nerb und Sophie Staufenbiel. Unsere drei neuen Mitarbeiterinnen starten als PR-Trainee.

Unsere neuen Kolleginnen (v.l.n.r.): Antonia-Sophie Bodenschatz, Lisa Nerb und Sophie Staufenbiel. Foto: Alexander von Spreti

Für alle drei neuen Kunden übernimmt cocodibu Services im Bereich der B2B-Kommunikation und fungiert als externe Pressestelle.

Die ShowHeroes Group, Europas führender, unabhängiger Anbieter von Video-Lösungen für digitale Publisher und Advertiser, wurde 2020 gegründet. Als Resultat der kontinuierlichen Expansion und des Wachstums ihrer digitalen Premium-Videomarke ShowHeroes. Sie operiert an 15 internationalen Standorten: Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Hildesheim, Riga, Moskau, St. Petersburg, Amsterdam, Wien, Paris, London, Mailand, Florenz, Madrid und Tel Aviv. Das Team mit 200 Mitarbeitern wird von Ilhan Zengin, Mario Tiedemann und Dennis Kirschner geführt.

insureNXT ist die internationale Kongressmesse für Innovation in der Versicherungswirtschaft. Als gemeinsame Veranstaltung des InsurLab Germany und der Koelnmesse und findet sie am 18. und 19. Mai 2022 zum zweiten Mal statt. Die insureNXT bietet eine moderne Kommunikationsplattform für Versicherungsunternehmen, Start-ups, Versicherungs-dienstleister und Industrie. Sie sucht nach branchenübergreifenden Lösungen, neuen Partnerschaften und Geschäftsmodellen, die die Herausforderungen der digitalen Transformation und des kulturellen Wandels in der Versicherungswirtschaft überwinden.

STAT-UP mit Büros in München und Madrid ist ein Beratungsunternehmen mit starker Expertise in den Bereichen Data Science, Künstlicher Intelligenz, Machine Learning und Statistik. Gegründet von der CEO Katharina Schüller im Jahr 2003, hat STAT-UP Hunderte von Projekten für fast die Hälfte der DAX-30 Unternehmen, viele Branchenführer sowie politische Entscheidungsträger auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene erfolgreich betreut. Das Unternehmen hilft seinen Kunden, in dem es interne und externe Datenquellen sowie anderen Faktoren kombiniert und Organisationen und Unternehmen so einen klareren Blick für ihr Geschäft verschafft.

Wahrscheinlich haben Euch die Bilder aus Afghanistan genauso schockiert wie uns. Ohnmacht und Schock sollten aber kein Dauerzustand bleiben. Deshalb haben wir uns gefragt, wie man den Menschen in Afghanistan, vor allem den Frauen und Mädchen, helfen und Leid lindern kann. Nicht nur, weil heute der Welttag der humanitären Hilfe ist.

Die MitarbeiterInnen von cocodibu haben spontan zusammengelegt und sich dazu entschieden, insgesamt 1000 € an den Afghanischen Frauenverein e.V. (AFV) zu spenden. Der AFV ist eine humanitäre Hilfsorganisation mit DZI-Siegel, die seit 1992 für den Wiederaufbau und Frieden in Afghanistan arbeitet. Mit Projekten, die vorwiegend in ländlichen Gegenden liegen, fördert der Verein gezielt Frauen und Kinder. Schirmherr der Organisation ist Herbert Grönemeyer.

Wir haben gestern mit der AFV-Geschäftsführerin Christina Ihle kurz gesprochen und sie um ihre Einschätzung gebeten:

  1. Frau Ihle, wie kann man aktuell in Afghanistan konkret helfen?

„Leider machen Sachspenden aufgrund der aktuellen Lage keinen Sinn – denn die Spenden würden die Menschen vor Ort nicht erreichen, da die Grenzen zu den Nachbarländern Iran, Pakistan, Turkmenistan und Tadschikistan geschlossen sind. Stattdessen würde uns aber jede Geldspende – egal, in welcher Höhe – helfen. Unsere Mitarbeiter:innen können dann vor Ort alles, was benötigt wird, besorgen und dann an die Notdürftigen verteilen.“

2. Welche Hilfsprojekte vor Ort können aktuell noch vom Afghanischen Frauenverein unterstützt werden?

„Das sind zahlreiche Projekte. Außerhalb von Kabul sowie in Kunduz läuft die Hilfe des Afghanischen Frauenvereins aktuell weiter. Zwei der drei Gesundheitsstationen im ländlichen Gebiet arbeiten im Akkord, um kranke Menschen zu behandeln. Während in der Region Kabul die Schulen auf Ministererlass vorerst geschlossen sind, ist die Vereinsschule in Kunduz seit zwei Tagen wieder geöffnet. Helferteams verteilten hier am Wochenende Corona-Nothilfepakete. Auch das Brunnenbohrteam ist weiter im Einsatz.“

Was sind die aktuellen Herausforderungen für Sie?

„Wir müssen jetzt Stunde für Stunde neu entscheiden, wann und wo wir Hilfe leisten können, ohne unsere Teams und die Menschen, die wir erreichen möchten, zu gefährden. Unsere Sorge gilt insbesondere der 250.000 binnenvertriebenen Frauen und Kindern in Kabul. Sie sind völlig auf sich alleine gestellt und schutzlos. Wir hoffen unsere Nothilfe für diese Menschen schnellst möglich fortsetzen zu können.“

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich der ein oder andere von euch entscheidet, ebenfalls zu spenden.

Die rein private Roschani-Mädchenschule am Rand der Provinzhauptstadt Ghazni wird vom AFV finanziert. Sie besuchen ca. 500 Mädchen aus der Stadt und aus mehreren umliegenden Dörfern. Sie müssen zum Teil sehr weite Schulwege zu Fuß zurücklegen. 1999 wurde sie während der Talibanregierung mit 20 Schülerinnen eröffnet und bis heute weitergeführt. Foto: @AFV

Ich kann mich noch an den 1.Juli 2007 erinnern als wäre es gestern: An einem sonnigen Sommertag an der Münchner Freiheit erblickte cocodibu mitten in Schwabing als Firma das Licht der Welt. Mit einem Mitarbeiter und zwei Räumen zur Untermiete. Einer bunten Webseite und einem netten Film zum Einstand. Heute, gut 14 Jahre später, sind wir ein Team aus 14 MitarbeiterInnen, die insgesamt über 20 Kunden (aus ganz Deutschland und teilweise auch international) betreuen und immer noch in Schwabing sitzen, wenn auch in einem deutlich schöneren und größeren Büro.

Wir sind mit unseren Kunden in den vergangenen fast anderthalb Jahrzehnten nicht nur gewachsen, sondern auch als Agentur insgesamt erwachsener geworden. Erwachsener, aber hoffentlich nicht langweiliger. Seriös und kreativ. Einfallsreich und trotzdem effektiv. Pragmatische Problemlöser für unsere Kunden. cocodibu hält, was wir versprechen. Wir sind vertrauensvoll und verlässlich, eine sympathische, junge Truppe (abgesehen von den Geschäftsführern). Und besitzen durchaus Humor, Selbstironie und (meist) eine stabile Internetverbindung.

Das war – in Kurzform – das Briefing für unseren langjährigen Kreativpartner 2issue, um unser bestehendes Corporate Design zu überarbeiten und auch am Logo zu feilen. Das Ergebnis seht ihr hier auf unserer Webseite. Wir finden unseren neuen Look, um es mit Culcha Candela zu sagen, „Hamma“! Und jetzt sind wir natürlich gespannt, was ihr dazu sagt.

Wir haben Junior-Office-Dog Frida abgestellt, um dem Art Director beim Redesign streng über die Schulter zu schauen

 

cocodibu gehört zu den Top-PR-Agenturen in Deutschland! Dazu gratulieren uns die von uns eigentlich geschätzte Zeitschrift Business Punk und das Statistikportal  Statista. Wow, super, oder? Als wir die Nachricht per Mail bekamen, haben wir uns wirklich gefreut. Das ganze Team. Schließlich haben wir unsere Kunden viele Wochen vorher gebeten, uns bei der Umfrage zu bewerten.

Aber die Freude währte nur kurz. Und aus Freude wurde Ärger. Denn am Tag darauf kam das Belegexemplar der Business Punk und ein Anschreiben. Im Belegexemplar findet sich das „Ranking“ der Top PR-Agenturen: Es ist eine alphabetische Liste von insgesamt 150 PR-Agenturen. Selbst das ernstzunehmende Umsatzranking von Gerhard Pfeffer listet derzeit nur 117 PR-Agenturen. Kein Wort über eine Bewertung der einzelnen Agenturen. Das mag als Marktübersicht vielleicht nützlich sein, nicht aber als qualitatitiver Maßstab.

Die eigentliche Enttäuschung kommt aber noch. Denn Statista und Business Punk versenden gleich eine Urkunde mit und ein Schreiben, in dem sie den Agenturen anbieten, das „Gütesiegel“ als „Top PR-Agentur Deutschlands“ auch werblich zu nutzen. Kostenpunkt: 7000 € pro Jahr zzgl. Mehrwertsteuer. Dadurch, so die Argumentation von Gruner + Jahr, könne man sich „klar von den Wettbewerbern differenzieren“ und „die Strahlkraft der Marke Business Punk nutzen“. Ja, genau.

Das mag ein kreatives Geschäftsmodell Marke Bauernfänger sein. Den beiden vergebenden Marken dürfte es eher schaden. Wenn ihr also demnächst eine PR-Agentur seht, die damit wirbt, dass Business Punk sie zu den „Top PR-Agenturen Deutschlands“ gekürt hat, sendet ihr unser Mitgefühl. Sie wirbt mit einem Preis, der seinen Preis nicht wert ist. 

P.S.: Auch Meedia hat sich des Themas noch angenommen.

 

 

Du fragst Dich, ob ein PR-Traineeship oder -Volontariat das Richtige für Dich ist? Du überlegst, Dich als PR-Trainee bei uns zu bewerben? Du möchtest wissen, was Dich erwartet? Dann bist du hier genau richtig! Hier findest du alle Informationen rund um das Traineeship bei cocodibu in München.

Was bedeutet es, PR-Trainee zu sein?

Auch wenn die ursprüngliche Wortbedeutung auf das französische Wort für „Freiwilliger“ zurückgeht, ist das PR-Volontariat kein Freiwilligendienst, sondern eine tolle Möglichkeit, erste Berufserfahrungen zu sammeln. Heute heißt das Volontariat meistens Traineeship, ohne dass sich dadurch etwas geändert hat. Bei uns erwartet Dich eine über dem Branchendurchschnitt liegende Vergütung, ein ausführlicher Ausbildungsplan, ein einwöchiger Aufenthalt in einer externen Redaktion oder PR-Abteilung (um „fremde Luft“ zu schnuppern), Weiterbildungen und Schulungen und natürlich jede Menge Learning-by-doing. Du wirst während der Zeit von einem/r PR-ManagerIn betreut, dem Du zuarbeitest und der Dich bei allen Tätigkeiten anleitet und unterstützt. Das Volontariat dauert bei uns 18 Monate – danach bist Du gut gerüstet, um als Junior-PR-Manager Deine ersten Kunden und Projekte eigenverantwortlich zu betreuen. Unser Ziel ist es, Trainees direkt zu übernehmen. Und das klappt auch in den meisten Fällen, viele unsere aktuellen KollegInnen haben Ihre Karriere bei uns mit einem Volontariat gestart.

Ziel des PR-Traineeships

Als PR-Trainee wirst Du alle unterschiedlichen Anforderungen und Aufgaben aus der PR-Praxis kennenlernen und soweit möglich auch selbst umsetzen. Als Agentur, die auf Kommunikation für die digitale Wirtschaft spezialisiert ist, setzt cocodibu im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit neben der klassischen PR auch Maßnahmen und Kanäle wie Videos, Blogs und Social Media ein und arbeitet dafür mit Tools wie Slack, Zoom, LinkedIn, Teams, Asana uvm. Aus unserer Sicht ist Public Relations ein wichtiger Baustein einer integrierten Kommunikationsstrategie. Deshalb soll im Rahmen des Traineeship auch das Verständnis für die übergeordneten Ziele im Marketing bzw. in der Kommunikation vermittelt werden – das betrifft insbesondere die Positionierung von Unternehmen und Personen.

Was Du als PR-Trainee mitbringen solltest

  • abgeschlossenes Studium oder vergleichbare Ausbildung (z.B. Kommunikationswissenschaft, Medienmanagement, Germanistik, aber auch Politikwissenschaftler, Amerikanistik-Absolventen, Juristen, Wirtschafts- und Sprachwissenschaftler, Archäologen und andere Quereinsteiger wurden hier bereits gesichtet)
  • erste Erfahrungen durch Praktika oder Nebenjobs in der Kommunikation oder im Journalismus
  • Freude an Sprache und dem Formulieren verschiedenster Textformen
  • ein sicheres Auftreten, eine offene Art und Freude am Umgang mit Menschen
  • routinierter Umgang mit Microsoft Office-Programmen und neueren Tools wie Slack, Teams, Zoom etc.
  • Lust auf alles, was mit dem Internet und Digitalisierung zu tun hat (#keinNeuland) ?
  • gute Englischkenntnisse

Drei Gründe, warum Du Dich bei cocodibu bewerben solltest

Die cocos freuen sich auf dich!

  • Wir sind eine inhabergeführte Agentur mittlerer Größe! Bei uns hat jeder eine Stimme, deine Ideen und Vorschläge werden gehört und auch als Einsteiger kannst du schnell Verantwortung übernehmen. Von Tag 1 an bist Du Teil des Teams und kannst dich einbringen. Du hast eine Verbesserungsidee für unsere Webseite, kennst dich bei Instagram total gut aus oder hast Lust, das Büro schicker zu gestalten? Kein Problem, leg einfach los. Wir haben keine starren Strukturen, so dass jeder bei uns seine Interessen und Talente ausleben und umsetzen kann – sowohl in der Arbeit für unsere Kunden als auch bei internen Projekten.
  • Wir sind ganz nah am Puls der Digitalisierung! Dank unserer unterschiedlichen Kunden aus den Bereichen digitale Wirtschaft und Online-Marketing gibt es kein Buzzword, dass wir nicht kennen. Von Blockchain und Logins über Influencer Marketing bis hin zu Usability: Wenn Du bei uns arbeitest, kannst Du Deinen Eltern bald genau erklären, was gerade Sache ist.
  • Wir haben unser Büro mitten im schönen Schwabing! Eigentlich sind wir ja gar nicht oberflächlich. Aber es ist echt schön hier: Altbau mit hohen Decken und Parkett, ruhige Seitenstraße, trotzdem mitten im Geschehen, gute Verkehrsanbindung (Haltestelle Kurfürstenplatz), zahlreiche Restaurants und Geschäfte in der Nähe und eine extrem hohe Eisdielendichte.

So haben unsere MitarbeiterInnen zu uns gefunden

Noch Fragen?

Na, Lust bekommen, bei uns zu arbeiten? Unsere aktuelle Stellenausschreibung findest Du hier. Wir freuen uns auf deine Bewerbung! Noch mehr Einblicke und Bewertungen findest du auf kununu. Bei Fragen melde Dich einfach bei Stefan Krüger (089 / 46 133 46-13).